Wanderung

G9 - Rosenburg Runde

· 1 Bewertung · Wanderung · Waldviertel
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  • / Bei Etzmannsdorf
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  • / Drefaltigkeitssäule bei Etzmannsdorf
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m 500 400 300 200 14 12 10 8 6 4 2 km Bewegungsarena Gars … Hauptplatz

START/ZIEL: Hauptplatz Gars am Kamp

Lange Rundwanderung auf Ortsstraßen, Wald-, Feld- und Radwegen

EtzmannsdorfSchloss Rosenburg – prächtige, gut erhaltene Anlage, im Kern aus dem 12. Jahrhundert, Museums- und Schauburg, Wahrzeichen des Kamptales

GraselhöhleRückfahrt mit dem Zug möglich

schwer
14,5 km
3:15 h
260 hm
260 hm

Sie starten am Hauptplatz und gehen durch die kurze Marktgasse zum Dreifaltigkeitsplatz und über die Kampbrücke nach Thunau. Hinter dem Platzlwirt biegen Sie rechts in die Taborgasse, die durch den Graben hinauf zum Schlossberg führt. Vor dem Gasthof Klackl rechts, weiter leicht ansteigend zuerst auf einem Zufahrtssträßchen dann durch Niederwald, kurz parallel zur Route G8, bei der Verzweigung nach der Bank geradeaus durch Eichenwald.

 

Auf dem Plateau geht’s dann eben durch lockeren Wald weiter, beim breiten Querweg links und in der Kurve geradeaus, ein Abstecher zur barocken Dreifaltigkeit an der Straße nach St. Leonhard ist ausgeschildert. Auf einer schmalen Brücke überqueren Sie den Gansbach, ein kurzer weiterer Anstieg bringt Sie dann zum freien Plateau, dem Marchfeld. Hier wandern Sie mit weiter Sicht über das Horner Becken auf Feldwegen durch die sanft wellige Hochfläche mit den charakteristischen Streifenfluren und von Hecken begrenzten Wiesen und Äckern, in einer flachen Mulde liegt das Dreiangerdorf Etzmannsdorf, 399 m. Im 16. Jahrhundert wurden die Orte Wanzenau, Wolfshof und Etzmannsdorf als die „Heiligen drei Länder“, weil sie nicht wie zahlreiche andere Dörfer der Region der Reformation anhingen, sondern im katholischen Glauben verharrten.

 

Am Ortseingang passieren Sie die Dreifaltigkeit auf einer Säule, im Ort lädt der Gasthof Nussbaum zur Einkehr, Gastgarten im Innenhof (tägl. 11 – 19 Uhr)Am Ortsende links und weiter durch Felder, beim Rastplatz geradeaus, im Wald liegt rechter Hand ein kleines Biotop, der verschilfte Ententeich. Nun geht’s leicht abfallend weiter durch Mischwald zur Rosenburg, der bekannten Schauburg mit Falknerei und Schlossgasthof, schöner schattiger Gastgarten.

www.schlossgasthofrosenburg.at

 

Nach der Besichtigung der Burg steigen Sie auf dem Weg unterhalb des Schlossgasthofes ab zur Graselhöhle, dem Zwerglloch. Die heute 25 Meter über dem Wasserspiegel des Kamps gelegene Höhle wurde vom Fluss in einer weichen Schicht ausgearbeitet, als er noch über seinem heutigen Niveau floss. Die labyrinthischen Gänge haben eine Gesamtlänge von 102 Metern und sind stellenweise nur 50 cm breit, daher der Name Zwerglloch. Die Bezeichnung Graselhöhle leitet sich von der Legende ab, dass sich hier der Waldviertler Räuber Johann Georg Grasel (1790 – 1818) versteckt habe. Wissenschaftlich belegt ist durch Funde, dass seit der frühen Jungsteinzeit die Höhle immer wieder von Menschen aufgesucht wurde, auch Mammutknochen wurden entdeckt.

 

Auf dem Pfad dann weiter hinunter zum Kamp und auf der Fußgängerbrücke mit schönem Blick auf die Rosenburg ans andere Ufer. Dort über die Straße und Bahn zum Kamptal-Radweg und auf diesem zurück nach Gars. Wenn Sie mit der Bahn zurückfahren möchten, gehen Sie auf der Straße über die Taffa-Brücke und dann rechts zum nahen Bahnhof Rosenburg.

 

Der Rad/Wanderweg führt zunächst links des Kamps der Straße entlang und wechselt bei der Johannesstatue an der Stallegger Kampbrücke auf die rechte Seite, Bahnhof Stallegg. Danach treffen Sie bei der Brücke über den Gansbach auf die G8-Route und wie diese dann zurück nach Gars.

Schloss RosenburgWo der Kamp ein Knie macht und seinen Lauf abrupt nach Süden wendet, thront hoch über dem Fluss die Rosenburg auf einem Felsen, Wahrzeichen des Kamptals und des Waldviertels. Bis ins ausgehende 15. Jahrhundert hatte die aus der Zeit der babenbergischen Landnahme stammende Burg wenig Bedeutung, im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert war sie jedoch eines der Hauptzentren der Reformation und wurde zu einem prächtigen Renaissanceschloss ausgebaut, der prachtvolle Ausbau sollte Kraft und Stärke des Protestantismus demonstrieren. 1658 übernahm der Gegenreformator Joachim Graf Windhag das Schloss und versah es mit Ziergärten und 13 Türmen. Seit 1681 ist die Burg im Besitz der Familie Hoyos, nach einem Brand im Jahr 1809 wurde sie ab 1859 zu einer unbewohnten Museumsburg umgestaltet. Renaissancetrakt, gotische Burgkapelle, Rittersaal mit Rüstungen und Waffen, Prunksaal und die Bibliothek, ein ehemaliger Tanzsaal, sind die Höhepunkte einer Führung.Eine besondere zusätzliche Attraktion ist die Falknerei, die im großen Turnierplatz des Schlosses einen idealen Ort für ihre Vorführungen gefunden hat.

www.rosenburg.at

 

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
421 m
Tiefster Punkt
249 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Koordinaten:
DG
48.597032, 15.659938
GMS
48°35'49.3"N 15°39'35.8"E
UTM
33U 548657 5382871
w3w 
///wirksam.beheizte.beobachter

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
48.597032, 15.659938
GMS
48°35'49.3"N 15°39'35.8"E
UTM
33U 548657 5382871
w3w 
///wirksam.beheizte.beobachter
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Fragen & Antworten

Frage von Walter Mück · 01.11.2020 · Community
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Bewertungen

5,0
(1)
Walter Mück
01.11.2020 · Community
Sehr schöne Tour
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Gemacht am 01.11.2020
Foto: Walter Mück, Community

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,5 km
Dauer
3:15h
Aufstieg
260 hm
Abstieg
260 hm
Rundtour

Statistik

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